
„re:vision“ ein Präventionsprojekt in der Justiz NRW, wurde von 2020 bis 2024 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesfamilienministerium gefördert. Das Projekt war in der phänomenunspezifischen Radikalisierungsprävention und in der Sekundärprävention/selektiven Prävention angesiedelt. Träger des Projekts war die IFAK e. V. Bochum. Die IFAK e. V. hat sich als einer der ersten Träger in Deutschland sowohl mit verschiedenen Beratungs- und Unterstützungsangeboten, als auch mit innovativen Projekten gegen „gewaltbereiten Salafismus“ breit aufgestellt. Sie verfügt seit Jahren über eine umfangreiche Expertise in der Fall- und Bildungsarbeit.
Wir haben einerseits direkt mit Inhaftierten in den Justizvollzugsanstalten gearbeitet und haben andererseits Fortbildungsformate für den Vollzugsdienst in NRW angeboten. Das Projektteam hat in zwei Arbeitsbereichen gearbeitet: Im pädagogischen Bereich mit „Licht&Schatten“ und „Debunk It! Fake News, Fake Stories“ in der sozialen Gruppenarbeit und mit Bildungsreferent*innen im Bildungsbereich. Beide Bereiche waren miteinander verschränkt und garantieren durch den Praxistransfer das jeweilige Erfahrungswissen.
Unsere Kooperations- und Netzwerkpartner waren das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, das Zentrum für Interkulturelle Kompetenz (ZIK), die geförderten Justizprojekte von „Demokratie leben!“, Bedienstete der JVA in NRW, Mitarbeiter*innen der Bewährungshilfe, Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe, andere Fachkräfte der Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung, Prof. Dr. Borchert (Hochschule Merseburg), die AG Strafvollzug und Bewährungshilfe, das Beratungsnetzwerk Grenzgänger (BAMF), sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft Religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx).



